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Handwerk
Cronbergs

“Huf und Wagenschmiede“ in Kanena

Letzte Schläge Februar 1961

Errichtet wurde die Schmiede von Franz Herrmann 1899. Er war der Schwiedervater des Herrn Cronberg, unter dessen Namen die Schmiede in Kanena bekannt ist. Hauptsächlich produzierten sie damals Wagenräder und Ersatzteile.

Der Pferdebeschlag war ein wichtiger Faktor, als es um die Erhaltung der Schmiede im ersten Weltkrieg ging. Aus der Landwirtschaft kamen bereits damals fast alle Aufträge.

Am 1.7.1933 übernahm Franz Hermann jr. die Leitung des Handwerksbetriebes, er baute 1938 eine größere Werkstatt mit neuen Maschinen und besseren Arbeitsmöglichkeiten.

Als 1945 die neue Dreherei erbaut wurde, war auch ein größerer Bedarf an Arbeitskräften vorhanden. Die Schmiede bekam nun auch Industrieaufträge. Es wurde viel für die Grube gebaut. Außerdem baute man kombinierte Pferdetraktorenanhänger.

Mit der Gründung der LPG und der Maschinisierung der Landwirtschaft gingen die Aufträge für Pferdebeschlag und Wagenbau zurück, was finanzielle Probleme mit sich brachte. Die LPGs wurden zur Genossenschaft zusammengefaßt. In dieser Zeit war es sehr schwer Material zu besorgen. Am 1.8. 1961 übernahmen Cronbergs die Schmiede.

1991 ging die Schmiede an Bernd Cronberg über. Er erwarb den Schafstall, den er danach zur Werkhalle ausbaute und als Metallbau Cronberg expanierte. Zur Zeit hat die Fa. über 60 Angestellte und kann auf eine über 100 jährige Geschichte zurück blicken.